
Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Söhne Gottes genannt werden
Sie werden sein Angesicht schauen und sein Name ist auf ihre Stirn geschrieben. Es wird keine Nacht mehr geben und sie brauchen weder das Licht einer Lampe noch das Licht der Sonne. Denn der Herr, ihr Gott, wird über ihnen leuchten und sie werden herrschen in alle Ewigkeit.Off22,4+5
Die Versöhnung ist ein Frühling des Herzens. Wer sich ohne Aufschub versöhnt, macht eine verblüffende Entdeckung: das eigene Herz verändert sich.
Christus empfangen, im Frieden der Nacht, in der Stille des Tages, in der Schönheit der Schöpfung, aber auch in Stunden heftiger innerer Kämpfe, heißt wissen, dass Er in jeder Lage, dass Er stets bei uns ist. Frère Roger
Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.
Du hast ausgeharrt und um meines Namens willen Schweres ertragen und bist nicht müde geworden. Wer siegt, dem werde ich zu essen geben vom Baum des Lebens, der im Paradies Gottes steht. Off2,3+7
Es ist nicht hart, leiden zu müssen. Das Kreuz ist voll süßen Trostes und heiliger Glückseligkeit. Nur muss man lieben, wenn man leidet.
Seht, auf dem Weg des Kreuzes fällt nur der erste Schritt schwer. Die Furcht vor dem Kreuz ist unser schwerstes Kreuz…
Ich habe ernsthaft um die Liebe zum Kreuz gebetet und fühlte mich glücklich – und wie glücklich! Nehmen wir unser Kreuz und folgen Ihm nach! Hl. Johannes Vianney, Pfarrer von Ars
![]() Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie werden satt werden.
Sie werden keinen Hunger und keinen Durst mehr leiden und weder Sonnenglut noch irgendeine sengende Hitze wird auf ihnen lasten.
Denn das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird sie weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt. (Off7,16f)
Wir müssen beständig ein Sehnen in uns tragen, denn Gott gibt uns im Verhältnis zu unserem Hunger und unserem Durst. Der hl. Johannes vom Kreuz rief aus: "Vollende, zerreiße den Schleier dieser süßen Begegnung." Sehnsucht ruft Sehnsucht, Hunger ruft Hunger. Jede Sättigung schenkt eine größere Sicht von Gott. Aber diese Sicht, diese Vision ist völlig relativ, sie schenkt uns Sehnsucht, noch mehr zu sehen, noch mehr zu enthüllen. Es ist ein Unterwegssein, eine Entwicklung in der Heiligkeit, in der "Angleichung" an Gott.
Selig, die danach hungern und dürsten, sich an Gott anzugleichen, die heilig werden wollen, wie Er heilig ist, denn sie werden gesättigt werden. Aber nicht ein für allemal! Aus dem Buch: Die Seligpreisungen von Ephraim ![]() Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihnen gehört das Himmelreich
Nach der "Reichskristallnacht" äußert Edith Stein, gebürtige Jüdin, Konvertitin und Karmelitin, die ihr Leben im Konzetrationslager für ihr Volk hingab:
"Das ist der Schatten des Kreuzes, der auf mein Volk fällt. Sie glauben nicht, was es für mich bedeutet, Tochter des auserwählten Volkes zu sein, nicht nur geistig, sondern auch blutsmäßig zu Christus zu gehören.
Nicht die menschliche Arbeit kann uns jetzt helfen, sondern das Leiden Christi. Daran Anteil zu haben ist mein Verlangen."
Fürchte dich nicht vor dem, was du noch erleiden musst. Sei treu bis in den Tod; dann werde ich dir den Kranz des Lebens geben. (Off2,10)
![]() Komm, Herr Jesus! Maranatha!
"Wir sind alle Vorübergehende und Pilger. Entzünden wir also ein Feuer zur Ehre des Ewigen. Die Zeit ist gekommen, im Geist und in der Wahrheit anzubeten, Dank zu sagen an allen Orten und zu allen Zeiten. O Feuer der Freude! Der Anschein wird verzehrt, und das Wesentliche erscheint. Hauch uns an, Herr, damit unser Gebet als Flamme zu dir emporsteige. Amen!"
Dieses Gebet drückt gut das Gefühl des Menschen aus, nur vorübergehend hier zu sein, aber auch, dass dieses Vorübergehende nicht die Frucht des Zufalls ist, sondern von einer Gegenwart bewohnt ist, die eine unauslöschliche Spur hinterlässt.
Wir sind wie Funken, die aus dem Feuer sprühen und in der Nacht in alle Richtungen zerstäuben. Sie haben nur ein kurzes Leben, nämlich das unsere, aber sie erleuchten die Nacht und erwärmen die, die um das Feuer herum stehen. Das Schicksal jedes Menschen zeigt sich in diesem Bild, in dem Zerbrechlichkeit und Kraft einander begegnen und Vorübergehen und Dauer sich fortsetzen.
Wir sind nicht graue und flüchtige Schatten, die sich in der Nacht verlieren, sondern wir sind gesandt, leuchtende Funken zu sein, die die Dunkelheit der Zeit erhellen und andere entzünden. Fernand Sanchez
![]() Selig, die Trauernden, denn sie werden getröstet werden
Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. Off21,4
Es gibt keine Glücklicheren auf dieser Welt als jene, die den Seelenfrieden besitzen. Inmitten ihrer Leiden kosten sie die Freude der Kinder Gottes.
Legt man eine reife Traube in die Weinpresse, dann gibt es einen köstlichen Saft. So fließt auch aus der Presse unseres Leidens ein Wein, der die Seele nährt und stärkt. Hl. Pfarrer von Ars
![]() Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.Siehe, ich komme bald und mit mir bringe ich den Lohn und ich werde jedem geben, was seinem Werk entspricht. Off22,12Suchen wir niemals, was in den Augen der Geschöpfe groß erscheint. Das einzige, worauf keiner neidisch ist, ist der letzte Platz. Allein dieser letzte Platz ist frei von Eitelkeit und Betrübnis des Geistes... Manchmal überraschen wir uns selbst dabei, dass wir ersehnen, was glänzt. Dann sollten wir uns demütig unter die Unvollkommenen einreihen. Halten wir uns für kleine Seelen, die Gott in jedem Augenblick stützen muss. Sobald er sieht, dass wir von unserem Nichts wirklich überzeugt sind, wird er uns an sich ziehen. Nehmen wir uns bei der Hand und eilen wir zum letzten Platz. Niemand wird sich melden, um ihn uns streitig zu machen. (Hl. Therese vom Kinde Jesu)
![]() Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich
Ich kenne deine Werke, und ich habe vor dir eine Tür geöffnet, die niemand mehr schließen kann. Du hast nur geringe Kraft, und dennoch hast du an meinem Wort festgehalten und meinen Namen nicht verleugnet. Off3,8
O Jesus, wie glücklich ist doch dein kleiner Vogel, schwach und klein zu sein, was würde aus ihm werden, wenn er groß wäre? - Niemals hätte er den Mut, sich Deiner Gegenwart zu stellen, vor Dir zu schlummern. Beim Wiedererwachen betrübt er sich nicht, sein kleines Herz bleibt im Frieden. So habe ich mich darein ergeben, mich stets unvollkommen zu sehen, und ich finde hierin meine Freude. (Hl. Therese vom Kinde Jesu) Weitere Zitate der Hl. Therese:
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