
Unsere erste Berufung: Das Gebet
Wie die Christen der Urkirche, die „Tag für Tag einmütig im Tempel verharrten und in ihren Häusern das Brot brachen“ (vgl. Apg 2,46), wollen wir in den Stundengebeten (Laudes, Vesper, Komplet) und im göttlichen Opfer der Eucharistie - dem Höhepunkt unseres Gebets - der liebevollen Einladung des Herrn treu folgen.
Wir messen der Liturgie eine ganz besondere Bedeutung bei, denn sie ist „der Höhepunkt, auf den die Tätigkeit der Kirche zustrebt, und die Quelle, aus der ihre ganze Wirksamkeit“ und ihre ganze Heiligung „kommt“ (De Sacra Liturgia, 10). So legen wir großen Wert auf den Gesang und die liturgischen Riten in den Offizien als Zeugnis für die Schönheit Gottes; mit dem Chorgewand bringen wir zum Ausdruck, dass wir „auf den Namen Christi getauft sind und Christus angezogen haben“.
Der liturgische Gesang der Gemeinschaft hat seinen Ursprung sowohl in der lateinischen Tradition des gregorianischen Chorals als auch in den byzantinischen Hymnen des Ostens; nicht vergessen werden darf die Quelle aller Quellen: das wertvolle Erbe des hebräischen Gesangs. Wir lassen uns von diesen verschiedenen Traditionen des Sakralgesangs inspirieren und interpretieren sie manchmal nach der uns eigenen Gnade. Wir arbeiten aber auch daran, Lieder und Hymnen, die diese liturgische Gnade der Gemeinschaft zum Ausdruck bringen können, zu schreiben und zu vertonen.
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| Maria Langegg | Bad Driburg | Nothgottes | Uedem | Medjugorje | Familie d. Seligpr. |