
Geschichtliche Entwicklung"Die Gemeinschaft ist nicht die Frucht eines Projekts oder einer Wunschvorstellung; sie ist und bleibt eine Gewissheit, die uns von oben geschenkt ist." Ephraim
Bruder Ephraim (Gérard Croissant) wurde im Jahr 1949 in einer evangelischen Familie in Nancy/Frankreich geboren. Nach dem Beginn einer künstlerischen Karriere (Aufnahme in der Akademie „Beaux-Arts“ /Paris) wechselte er 1968 auf das Studium evangelischer Theologie über. Sein Studium verbrachte er auf verschiedenen Universitäten in Frankreich und in den Vereinigten Staaten. Durch häufige Reisen in das Heilige Land vertiefte er seine Kenntnisse im Judaismus. 1972 traf Epraim bei seiner Suche nach einem gemeinschaftlichen Leben auf die Arche von Lanza del Vasto, die ihn in sehr inspirierte. Hier begegnete er auch seiner zukünftige Ehefrau: Josette Croissant.
Die erste Gründung1973: Gründung in Montpellier/Frankreich am 25. Mai 1973. Die Gründer Ephraim, Josette, Jean-Marc und Mireille denken an ein gemeinsames Leben.
1974: 9. September 1974: In Soyons beginnt das Gemeinschaftsleben zu viert (Ephraim, Josette, Jean-Marc und Mireille) in einem evangelischen Pfarrhaus in der Nähe von Charmes-sur-Rhône, wo die „Union de prière de Charmes“, eine Gebetsgemeinschaft im Geist der Oxfordbewegung, ihr Zentrum hatte. Der erste Abend war ein Freitag… Es wurde Abend, und es war ein Schabbat!
1974: Wechsel des Pfarrhauses, erste Aufnahme von Besuchern und erste Gründungserfahrungen in Valence.
Erste Schritte des geistlichen Lebens„In den ersten acht Jahren haben wir das Gebetsleben vertieft - in der Stille oder eher in dieser Suche nach dem Herzschlag im mystischen Leib Christi. So sollte die Prophezeiung von Therese vom Kinde Jesu ‚Im Herzen der Kirche Liebe sein’ wieder aufgegriffen werden, die inzwischen zu unserem Leitmotiv geworden ist. In der Nacht vereinten wir uns in einem intensiven Führbittgebet mit den Anliegen derjenigen, die in der Welt arbeiten. Von Anfang an waren wir ganz auf das Kommen des Herrn und des Reiches Gottes ausgerichtet und haben in den Vigilien dafür gebetet, dass die von Jesus verheißenen Zeichen die Wortverkündigung begleiten. Die Auferstehungsvigil war mehr vom Führbittgebet für Kranke geprägt, die sich in der Hoffnung auf physische, psychische und geistliche Heilung an uns richteten. Erst nach diesen acht Jahren des Betens ‚in der Nacht’ sind die Charismen zu Tage getreten.“ (Ephraim)
„In den folgenden acht Jahren wurde es für uns ein drängendes Anliegen, Christus zu verkünden und in Wort und Tat zu evangelisieren, was ja die Aufgabe jedes Getauften ist.
So entstanden mehrere Apostolate:
· Veröffentlichung von Büchern und Zeitschriften · Produktion von Audio- und Videokassetten · Neugründungen in der Dritten Welt · Telefonseelsorge in den verschiedenen Nöte unserer Zeit
Stärker als je zuvor ist uns der Durst von Therese vom Kinde Jesu bewusst geworden, die alle Berufungen in sich vereinigen wollte. ‚Wer sich zuviel vornimmt, führt nichts richtig durch’, sagt eine Volksweisheit, aber die Weisheit Gottes ist eine Torheit, die sich am Kreuz offenbart, sie ist ein Feuer, mit dem Jesus in brennender Sehnsucht die ganze Welt entzünden wollte.“ (Ephraim)
(Aus: „Feuer und Licht“, Sondernummer 1990, Gemeinschaft „Der Löwe von Juda“) |
| Maria Langegg | Bad Driburg | Nothgottes | Uedem | Medjugorje | Familie d. Seligpr. |