
Eine Familie nach dem Vorbild der UrkircheDie Gemeinschaft der Seligpreisungen vereint in ihrer Mitte alle Glieder des Gottesvolkes, die den Ruf dazu haben Christus in der Spiritualität unserer Gemeinschaft nachzufolgen. Es ist Teil unseres Charismas, die Vielfalt und Verschiedenheit der Berufungen, aus denen die Kirche besteht, zum Ausdruck zu bringen. Daher nehmen wir Gläubige aller Lebensstände bei uns auf:
· Ehepaare (mit oder ohne Kindern) · Ledige Männer und Frauen · Priester und Brüder auf dem Weg zum Priestertum · Geweihte Brüder und Schwestern Sie versammeln sich in einem Geist des Gehorsams zum Gebet, zur Verkündigung des Wortes, zum Teilen der Eucharistie, zur Feier der liturgischen Gebetszeiten, zum Dienst usw. Im Hinblick auf gemeinsame Dienste in der Kirche, Dienste, die Zeichen ihrer Vitalität sind, leben alle in einem Geist der Armut und Gütergemeinschaft.
Das Leben der Gemeinschaft ist vor allem kontemplativ, es ist auf die tägliche Eucharistiefeier ausgerichtet, die in der Anbetung des Allerheiligsten ihre Fortsetzung findet. Die Spiritualität der Gemeinschaft räumt dem Leben des inneren Gebetes und dem Streben nach dem unablässigen Gebet in der Tradition des Karmel den ersten Platz ein. Sie ist von einer starken Sehnsucht erfüllt, schon im gegenwärtigen Leben durch den Lobpreis, die Schönheit der Liturgie und das geschwisterliche Leben das Kommen des Reiches Gottes vorwegzunehmen.
Wegen ihres Interesses für die hebräischen Wurzeln unseres Glaubens misst die Gemeinschaft dem Gebet für das jüdische Volk und für die Einheit der Christen eine besondere Bedeutung bei. Das trägt dazu bei, unseren Glauben an Jesus, den von den Propheten angekündigten Christus, der die Schriften erfüllt, auf eine solide Basis zu stellen.
Einen großen Stellenwert für die Gemeinschaft hat auch die Armut, wobei sie sich völlig der Vorsehung überlässt, um für jeden Ruf und alle Formen der Armut unserer Zeit verfügbar zu sein. Das ist übrigens einer der Punkte, um den die Gemeinschaft am meisten kämpfen muss. Es ist für die heutige Mentalität schwer zu akzeptieren, dass sich die Verheißung Christi „Kümmert euch zuerst um das Reich Gottes und alles andere wird euch dazugegeben werden“ Tag für Tag in wunderbarer Weise erfüllt und dass man den Herrn nicht auf die Probe stellt, wenn man diese Verheißung heute in die Tat umsetzen will.
Die Weihe an Maria im Geist von Ludwig Maria Grignion von Montfort ist ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil der Spiritualität der „Seligpreisungen“. Wir haben die Macht der Fürsprache Mariens, die Apostel und Missionarin der heutigen Zeit ist, erfahren. Maria führt uns auf ihren Weg und weist mit der Sanftheit einer Mutter auf ihren Sohn Jesus hin, der am Kreuz für die Sünde der Welt starb und auferstand, damit die Welt lebt. Auf der Basis dieser Spiritualität hat sich die Gemeinschaft nach und nach entwickelt und innerlich aufgebaut.
Charakteristisch für das Leben der Gemeinschaft ist auch eine Öffnung für die Charismen und Gaben, die der Heilige Geist zur Erneuerung der Kirche schenkt. Diese Öffnung will darauf hinweisen, dass Christus auferstanden ist und dass sein Geist immer noch unter uns wirkt, damit den Bedürfnissen der Welt von heute entsprechende Antworten gegeben werden können. |
| Maria Langegg | Bad Driburg | Nothgottes | Uedem | Medjugorje | Familie d. Seligpr. |