
Kurz-VorstellungDie „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ wurde 1973 von Ephraim Croissant, seiner Frau Josette und einem weiteren Ehepaar in Frankreich gegründet. Sie ist eine jener „neuen Gemeinschaften“, die in der Folge des II. Vatikanischen Konzils entstanden sind. In diesem Sinne versteht sie sich als eine der vielfältigen Früchte dieses zentralen geistigen Ereignisses der jüngeren Kirchengeschichte. Mit der Anerkennung "ad experimentum" der Gemeinschaft als „internationaler, privater Verein von Gläubigen päpstlichen Rechtes“ bringt die Kirche zum Ausdruck, dass das Charisma der Gemeinschaft der Seligpreisungen eine Bereicherung für die Gesamtkirche darstellt. Was ist das Besondere dieser mit ca. 70 Gründungen auf allen Kontinenten vertretenen Gemeinschaft? Familien, geweihte Brüder und Schwestern, Priester – alle Lebensstände finden ihren Platz im gemeinschaftlichen Leib. In einem intensiven gemeinschaftlichen Leben bemüht man sich, im Geist der christlichen Urgemeinde zu leben, und gleichzeitig den Anforderungen unserer heutigen Zeit gerecht zu werden. So wird die Gemeinschaft zum Ort aus dem Leben erwachsen kann. Die Herausforderung besteht darin, immer wieder neu in die Spannung eines kontemplativen Lebens (die Suche nach Gemeinschaft mit Gott) und eines apostolischen Lebens mit einem Ruf zur Evangelisation und zum Dienst an den Armen (die Suche nach Gemeinschaft mit dem Nächsten) einzutreten. Die Quellen finden sich im persönlichen Gebetsleben im Geiste des Karmels, in der Liturgie, die den Reichtum der Ostkirche mit einschließen möchte, in der Offenheit für die Charismen des Hl. Geistes, in der Berührung mit den jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens und in der Hingabe an die Vorsehung an der Hand der Jungfrau Maria. |
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