
![]() Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit
"Einige der vom Heiligen Geist hervorgebrachten Charismen brechen wie ein stürmischer Wind herein, der die Menschen ergreift und auf neue Wege führt. Heute möchte ich euch allen und allen Christen zurufen: Öffnet euch und lasst euch von den Gaben des Geistes lenken! Nehmt mit Dankbarkeit und im Gehorsam die Charismen an, die der Heilige Geist ohne Unterlass ausschüttet! Vergesst nicht, dass jedes Charisma für das Wohl aller gegeben ist, d. h. für das Wohl der ganzen Kirche! Möge Christus jedem von euch wiederholt sagen: "Geht hinaus in die Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen" Mk. 16,15 Papst Joh. Paul II am 30. Mail 1998
![]() Der Heilige Geist
"Da trat Petrus auf, zusammen mit den Elf; er erhob seine Stimme und begann zu reden: Jetzt geschieht, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist: In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott: Ich werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und eure Töchter werden Propheten sein, eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Alten werden Träume haben. Auch über meine Knechte und Mägde werde ich von meinem Geist ausgießen in jenen Tagen, und sie werden Propheten sein. Ich werde Wunder erscheinen lassen droben am Himmel und Zeichen unten auf der Erde. Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet." Apg. 2, 14, 16-19, 21
![]() April 2009Selig, die das Wort Gottes hören und es befolgenLk 11,27
Wenn Gott aufhören würde zu sprechen, wie manche heute behaupten, würden wir aufhören zu existieren. Alles ist im Werden unter dem Blick Gottes und im Hauch seines Wortes, wie der Psalm sagt: "Ziehst du deinen Atem zurück, hauchen sie das Leben aus und kehren zurück zum Staub." Das Wort Gottes ist nie neutral, niemals leeres Gerede. Es ist schöpferisches Handeln, ereignisschaffend und Ereignis. Jedes Lesen wird eine Begegnung, die erleuchtet und verwandelt. Ephraim
![]() Verkündigung
Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr.
Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloß?" Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück, und sie fanden die Elf und die anderen Jünger versammelt. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden!"Lk. 24, 31-34
![]() März 2009Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Mt5,11In allem erweisen wir uns als Gottes Diener: durch den Heiligen Geist, durch ungeheuchelte Liebe, durch das Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes, bei Ehrung und Schmähung, bei übler Nachrede und bei Lob.
Wir gelten als Betrüger und sind doch wahrhaftig; wir werden verkannt und doch anerkannt; wir sind wie Sterbende und seht: wir leben; wir werden gezüchtigt und doch nicht getötet; uns wird Leid zugefügt und doch sind wir jederzeit fröhlich; wir sind arm und machen doch viele reich; wir haben nichts und haben doch alles. 2Kor6,4ff
![]() Die Vereinigung mit Gott - das Kreuz
Geliebt werden und lieben dürfen… Das tiefste, eigentlichste und dauernste Glück erfahren wir im geliebt werden von Gott. Es wird uns nicht selten unter dem Kreuz zuteil. Die Liebe Gottes zu uns ist das Ja des Vaters zu Seinem Kinde und das Aufnehmen in Seine Lebensgemeinschaft.
Die Liebe des Menschen zu Gott ist demütiges und vertrauendes Offensein für die Gnade, das Licht, die Liebe und das Leben Gottes; ist ehrfürchtiges Heimwärtstragen des göttlichen Geschenkes und nicht selten ein einsamer und harter Weg des Glaubens durch Nacht und Prüfung dem Morgen des Lichts entgegen.
Ich bin auf Gott hin, und Gott ist die Liebe. (Abt Berno von Reichenau)
![]() Februar 2009Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Söhne Gottes genannt werdenDer Weg zum Frieden ist Vergebung und Versöhnung… Der Blick der Gläubigen ruht fest auf dem Bild des Gekreuzigten. Vor seinem Tod ruft er aus: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!« (Lk 23,34). Als der zu seiner Rechten gekreuzigte Missetäter diese letzten Worte des sterbenden Erlösers hört, öffnet er sich der Gnade der Bekehrung, er empfängt das Evangelium von der Vergebung und erhält die Verheißung der ewigen Seligkeit. Das Beispiel Christi macht es uns zur Gewissheit, dass sich die vielen Mauern tatsächlich niederreißen lassen. Der Blick auf den Gekreuzigten flößt uns das Vertrauen ein, dass Vergebung und Versöhnung zur normalen Praxis des täglichen Lebens werden können, um den Frieden und die Zukunft der Menschheit aufzubauen. JPII
![]() Israel
Erbittet für Jerusalem Frieden!
Wer dich liebt, sei in dir geborgen.
Friede wohne in deinen Mauern, in deinen Häusern Geborgenheit.
Wegen meiner Brüder und Freunde will ich sagen:
In dir sei Friede.
Wegen des Hauses des Herrn, unseres Gottes, will ich dir Glück erflehen. Ps122,6-9
![]() Jänner 2009Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihnen gehört das Himmelreich
In der Schrift steht: Um deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt; wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat. Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat.
Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. Röm8,36-39
![]() Die Einheit
Man schreitet auf dem Weg, der zur Bekehrung der Herzen führt, zum Rhythmus der Liebe voran, die sich Gott und zugleich den Brüdern zuwendet: allen Brüdern, auch jenen, die sich nicht in voller Gemeinschaft mit uns befinden.
Aus der Liebe entsteht die Sehnsucht nach der Einheit auch bei denen, die das Erfordernis der Einheit stets ignoriert haben. Die Liebe ist Baumeisterin der Gemeinschaft unter den Menschen und unter den Gemeinschaften.
Wenn wir uns lieben, sind wir bestrebt, unsere Gemeinschaft zu vertiefen, sie auf die Vollkommenheit hin auszurichten. Die Liebe wendet sich an Gott als vollkommene Quelle der Gemeinschaft — die Einheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes —, um daraus die Kraft zu schöpfen, die Gemeinsamkeit unter den Menschen und Gemeinschaften zu wecken. Die Liebe ist der tiefe Strom, der den Prozeß auf die Einheit hin belebt und mit Kraft erfüllt. JPII ut unum sint
![]() Dezember 2008:Eschatologie
Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen!
ER wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden Sein Volk sein und ER, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.
ER, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu! Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt. (Off21,3ff)
![]() Selig sind, die nicht sehen und doch glauben(Joh20,29)
Doch es ist ein Neugeborener, und die Verkündigung des Friedens für die Menschen beginnt mit dem Mord an den Unschuldigen Kindern. Die heilige Familie flüchtet nach Ägypten.
Es war nichts mehr da. Und trotzdem nahm das Kind zu an Alter und obwohl noch klein, wächst sie, bis der Winter vorüber ist."
![]() November 2008Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden
Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe und alle heile, deren Herz zerbrochen ist, damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Gefesselten die Befreiung.
Damit ich ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe, einen Tag der Vergeltung unseres Gottes, damit ich alle Trauernden tröste, die Trauernden Zions erfreue, ihnen Schmuck bringe anstelle von Schmutz, Freudenöl statt Trauergewand, Jubel statt der Verzweiflung. Jes61,1-3
![]() Oktober 2008Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließLk1,45
Glauben will besagen, sich der Wahrheit des Wortes des lebendigen Gottes zu „überantworten“, obwohl man darum weiß und demütig anerkennt, „wie unergründlich seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege sind“. (Röm 11,33)
Maria, die sich nach dem ewigen Willen des Höchsten sozusagen im Mittelpunkt jener „unerforschlichen Wege“ und jener „unergründlichen Entscheidungen“ Gottes befindet, verhält sich im halbdunkel des Glaubens entsprechend, indem sie mit offenem Herzen alles voll und ganz annimmt, was in Gottes Plan verfügt ist. (Johannes Paul II „Redemptoris Mater, 14)
![]() Maria
Maria vermag einzugreifen, ohne Gottes Plan zu durchkreuzen. Mit welcher Feinheit und welchem Zartgefühl schenkt sie ihren Beistand!
Gleich einer stillen Silhouette ist Maria in der Nacht da, schenkt Linderung, ohne das Leid aufzuheben, verbreitet einen zarten Schimmer, ohne das Dunkel zu zerstreuen.
Das Bewusstsein, dass die Mutter da ist und im Dunkeln wacht, erfüllt das Herz des Kindes mit festlicher Freude, erneuert seine Kräfte, festigt seine Hoffnung und bringt ihm Licht und Frieden. (Marie-Eugen Grialou)
![]() September 2008Selig, die keine Gewalt anwenden, denn ihnen gehört das Himmelreich!Wenn wir berufen sind, Zeugnis abzulegen, so können wir nicht durch Worte Zeugnis ablegen, wenn nicht unser Leben selbst eine Predigt ist, ja ich würde noch weiter gehen und sagen: wenn nicht unser Blick, unser Gesicht, unser Lächeln eine Predigt ist.
Wenn unser Verhalten keine Predigt ist, haben unsere Worte keinerlei Kraft. Der Schächer am Kreuz hat sich nicht durch ein Wort Christi bekehrt; sondern er hat durch einen Blick Jesu, durch dessen äußerste Sanftmut inmitten äußerster Schmerzen sein Leben vollständig geändert. Ephraim
![]() Die Armut
Oh! Welcher Friede durchflutet die Seele, die sich über die Regungen der Natur erhebt... Nein, keine andere Freude ist derjenigen vergleichbar, die der wahrhaft Arme im Geiste verkostet.
Bittet er mit Gelassenheit um etwas Notwendiges, und wird es ihm nicht nur abgeschlagen, sondern versucht man auch noch, ihm zu nehmen, was er hat, dann befolgt er den Rat Jesu: Wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel.
Seinen Mantel lassen heißt, wie mir scheint, auf seine letzten Rechte verzichten, sich als Magd, als Sklavin der andern betrachten. Meine geliebte Mutter, ich bin weit davon entfernt, in die Tat umzusetzen, was ich erkenne, aber schon der bloße Wunsch danach gibt mir Frieden. Hl. Therese von Lisieux
![]() August 2008Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich. Mt. 5,3
Wir müssen in eine wahrhafte Kultur der Armut eintreten. Gott ist der erste Arme, begeben wir uns in seine Schule. Akzeptieren wir, unsere Armut zu lieben? Das ist der Schlüssel zu dieser Kultur der Armut. Wir müssen unsere Armut lieben, wie Gott sie liebt. Das ist der geistliche Realismus. (Ephraim)
![]() Die Kommunion der Lebensstände
Eine Atmosphäre der Freude entsteht dort, wo jeder sich frei fühlt, ganz und gar zutiefst er selbst zu sein. Wo es niemand mehr nötig hat, eine Rolle zu spielen, etwas Besseres sein zu wollen als die Anderen, Heldentaten zu vollbringen, um geliebt zu werden.
Wo jeder entdeckt hat, dass er um seiner selbst willen geliebt ist, und nicht nur wegen seiner Fähigkeiten. Wenn jemand damit beginnt, die Schranken und Ängste abzubauen, die ihn daran hindern, er selbst zu sein, dann wird er auch einfacher.
Einfachsein hilft, man selbst zu sein, und zu wissen, dass die Andern einen lieben, wie man ist. Es heißt, sich mit allen Fähigkeiten und Fehlern angenommen zu wissen. Jean Vanier
"Kommunion der Lebensstände": In der Gemeinschaft vereinen sich alle Lebensstände: Ehepaare, Familien, ehelos Lebende, im Zölibat geweihte Brüder und Schwestern sowie Diakone und Priester. Sie teilen ein Leben in Gebet und Arbeit.
![]() Juli 2008Selig die Barmherzigen,denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Gott hat eine Schwäche für das Elend. Und seine Barmherzigkeit ist unendlich; sie vermag das Elend der Welt einzuhüllen.
Wir sehen es im wundervollen Gleichnis vom verlorenen Sohn. Sein Sohn musste erst alle Missetaten begangen haben und bis auf den Grund des Elends gefallen sein, damit sich die Barmherzigkeit des Vaters, des Vaters des Erbarmens, in all ihrer Schönheit in all ihrer Herrlichkeit, in all ihren Dimensionen offenbarte:
die Liebe Gottes, die höher ist als der Himmel, tiefer als die Abgründe, tiefer als die Hölle, weiter als alles, was wir uns vorstellen können. Gott enthüllt sich, und das ist eine außerordentliche Erfindung seiner Liebe. (Die Seligpreisungen – unsere Berufung zum Glück – Ephraim)
Juni 2008„Selig, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen!“
Hl. Franziskus zu Bruder Leo: "Kümmere dich nicht so sehr um die Reinheit des Herzens! Sieh auf Gott! Bewundere ihn! Freu dich, dass es ihn gibt, den ganz und gar Heiligen! Eben das, mein kleiner Bruder, heißt ein reines Herz haben. Und wenn du dich so Gott zugewandt hast, wende dich vor allem nie auf dich selbst zurück! Die Trauer darüber, dass man nicht vollkommen ist, ist ein allzu menschliches Gefühl. Du musst den Blick höher heben. Es gibt die Unendlichkeit Gottes und seine unwandelbare Herrlichkeit. Ein Herz ist rein, wenn es nicht ablässt, den lebendigen und wahren Herrn anzubeten. Ein solches Herz ist zugleich leer und übervoll. "
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| Maria Langegg | Bad Driburg | Nothgottes | Uedem | Medjugorje | Familie d. Seligp. |